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Ich bedanke mich bei dir, Myblog, für die wundervolle, atemberaubende, intensive, hoch erotische Zeit, aber ich sehe, du liebst jetzt das Geld mehr als mich. Wäre mir egal gewesen, wärest du dabei nicht so penetrant vorgegangen.
Tschüß, du alter Schwede

P.S: Du riechst nach Pferd aus dem Mund
17.6.09 05:00


Gratis Report enthüllt:

Deine Oma stinkt nach Pferd, Mr. Google Ads!
16.6.09 16:09


Bauchaua

Warum ich nicht schreiben kann:

Ich sitze seit geraumer Zeit an diesem Platz, meine bisherigen Leistungen sind:
1 verworfener Satz
3 verworrene Gedanken
5 gehörte Lieder von the Knife
1 Lüge (es waren nur 4)
0 gute Ideen
1 Erkenntnis (0 schreibt sich in der Mehrzahl)

Das wars so ziemlich, ich mach noch einen Doppelpunkt:
Gestern habe ich mich über alle Maßen betrunken und in unsere Gästetoilette gekotzt. Dafür habe ich Nein gesagt zu weiteren Formen der Intoxikation. Dafür habe ich heute flüssige Kacke (noch nich ausprobiert, aber sicher ists). Meine Nase läuft, zum Glück habe ich Taschentücher. Meine Lippen sind spröde, meine Haut schwitzt Alkohol, mein Nacken ist verspannt, meine Ohren sowie meine Lungenflügel sind belegt. Mein Bauch macht aua. Meine Fingernägel sind leicht dreckig. Es geht mir mittelmäßig gut. Wenigstens weinen die Nachbarskinder nicht, da fährt nur irgendein Mofa rum.

The Knife ist eine ziemlich dufte Band, vor allem die singende Frau ist ein stimmliches Wunderwerk, die Spitze des Eisbergs. Doch eben gerade hats gereicht mit the Knife, ich musste sie ausschalten, mein Kopf ist fast geplatzt. Stattdessen musste ich mir eine neue Geräuschkulisse suchen, ich entschied mich für Aphex Twin - Selected Ambient Works 85-92, und zwar aus folgenden Gründen:
- es gibt kaum ein leichter verträgliches Album als dieses
- noch ruhigere Lieder gibt es auf Aphex Twin - Selected Ambient Works 2, jedoch sind diese oft anstrengend strukturlos sowie ab und zu Horrortripverstärkend
- in einem Lied sind Sounds aus Super Metroid für SNES verarbeitet, wie ich dieses Spiel noch immer liebe

Es gibt ein Model, das singt und das Verrückte ist, dass ihre Stimme sogar noch besser aussieht, als sie selbst. Ihr Name ist Deborah Harry, sie ist die Sängerin von Blondie und lebt in den 80er Jahren. Sie hat viel Erfolg, auch wenn die Leute ihre Musik missverstehen, denn sie ist aus Versehen massentauglich. Und kitschig, hauptsächlich aber sehen Deborah Harry sowie ihre Stimme umwerfend gut aus; so gut, dass man sich wünscht, auch in den 80ern zu leben und ihr ein bisschen live beim Gut Aussehen zuzugucken. Heutzutage gibt es wenigstens Micky Green, aber die spielt nun wirklich schlecht Gitarre und so. Deborah Harry war übrigens niemals ein Model.

Dieser Text erklärt in kaum einer Weise, warum ich nicht schreiben kann, er stellt vielmehr lediglich den Anspruch, literarisch besonders unwertvoll zu sein, ohne sich zu verkrampfen wie mein Bauch.

Meine Mutter hat mich gefragt, ob ich einen Kater habe, lustigerweise haben wir tatsächlich einen echten Kater (Haustierkatze), ich hätte also einen richtig witzigen Witz machen können, habe ich aber nicht. Ich habe diese Chance nicht genutzt. Ich schließe daraus, dass meine Mutter mir diese Frage gestellt hat, dass sie mich wohl gehört haben muss.
Wie ich um halb fünf Uhr morgens, als die Sonne sich langsam über dem Dorf erhob, vor der Gästetoilette kniete und mir den Finger in den Hals steckte.

gewidmet: Deborah Harry aus den 80er Jahren
14.6.09 17:11


irgendwas rauscht

Hier sitzen und klar denken macht mich zu einer Marionette meiner Melancholie, meiner Lethargie. Die zerstörten Teile meines Lebens beugen sich über mich, flüstern mir zu... wer bist du? was warst du? wann wirst du wieder sein?
Fernseher an, Fernseher läuft, irgendwas fehlt.
Hinlegen, mental abdecken, die Karten aufdecken, im Kreis drehen, einschlafen, aufwachen... wieso hat sich nichts verändert? wird sich was verändern?
Musik an, Musik lauter, irgendwas fehlt.
Immernoch hier sitzen im Rausch der Offenbarung nichts verstehen, die Welt verfluchen, aber auf ihr leben, das Leben leben, in dem Moment, wie in allen andern auch. Die Grundstruktur ist immer die gleiche, nur die subjektive Empfindung macht das einzelne Leben individuell und abwechslungsreich... wo führt das hin? wer weiß, wer ich bin?
Kippe an, Kippe aus, irgendwas fehlt.
Verinnerlichen, da fehlt was, da fehlt was, um dieses Loch auszufüllen, temporär? sekundär. Wo bleiben die Alternativen, gibt es noch welche, wieso ich, wieso wir, wieso überhaupt?
Zu Boden gerissen, auf dem Stuhl sitzend, neben mir stehend; keine Hemmungen haben, mir die Wahrheit zu sagen.
Draufhaun, zerstören, erschaffen, verlassen, vernichten, errichten, beipflichten, scheiße fressen, blut saugen, I can't say what i want to, even if i'm not serious.
Kippe an, Kippe aus
Kippe an, Kippe aus

*Text von vor 2-3 Jahren, die Zeit steht still
15.4.09 17:03


Fragment

Mehr kann ich nicht sagen. Es war eine weitere Nacht des endlosen Glanzes, nun glüht das Feuer nur noch vor sich hin. Eher unangenehm, denn es ist zu schwach, um Wärme abzugeben, aber man spürt es doch noch und es erinnert einen an die Wärme, die einst war.
Der Winter birgt einige ernste Gefahren. Kürzere Tage bedeuten längere Nächte, es wird kalt. Man hüllt sich in dickere Hüllen, am besten windfest und wasserdicht. Man verschließt die Fenster und schaut hinaus, wo man nichts sieht, außer hin und wieder Gestalten hinter anderen Fenstern und gelegentlichen ein paar Hüllen auf der Straße. Oder man entfacht ein Feuer und versinkt in endlosem Glanz.
3.11.08 22:52


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