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The Knife - Heartbeats

2.2.07 16:38


Lieblingsband

Wenn man Ich ist, verschwendet man viel Zeit damit, nicht nachzudenken und noch mehr, indem man es doch tut.
Ich denke gerade: Diese Band kann niemals meine Lieblingsband werden, weil ihre Texte hauptsächlich politische Themen aufgreifen. Tut mir Leid. Eine Band, die ganz ohne Texte auskommt, könnte meine Lieblingsband sein, denn mit Instrumenten lässt sich genausoviel ausdrücken, wie mit der Stimme, die ja an sich auch nichts anderes ist, als das Instrument des Sängers. Jedoch fällt es dem Laien, ich bin so in etwa ein Laie, schwer, eine Band, ein Lied ohne Gesang zu verstehen. Der Wert der Stimme, beziehungsweise des Textes, hat den der Instrumente im Laufe der Zeit immer mehr übertroffen. Vielleicht geschah das sogar schon vor meiner Geburt, vielleicht schon viel früher oder HipHop ist schuld, das ist egal. Ich will damit nur sagen, mit hoher Wahrscheinlichkeit verfügt meine Lieblingsband über Gesang und dieser singt allerhöchstwahrscheinlich gute Texte, die nicht politischen Ursprungs sind. Sondern?
Das ist an sich egal, die Texte müssen wahr sein, und zwar für mich. Und da kein Text der Welt, der von Politik handelt, wahr sein kann, ohne nur einen kleinen Teil zu betrachten, fällt dieses Thema weg. Und wenn ich auf diese Weise weiterdenkt, bleibt eigentlich nur noch eine Themengruppe, in der man zumindest die Idee dessen umfassen kann, was man auszudrücken versucht, das geht nirgendwo anders. Das Besondere an dieser Idee ist nämlich, dass sie sich im Hörer weiterentwickelt, ich glaube, genau das nennt man dann auch "sich mit der Musik identifizieren". Womöglich gibt es Leute, die sich mit Krieg oder Antikrieg identifizieren können, ich kann es nicht und ich kann es mir auch nicht vorstellen.
Die Themengruppe, von der ich spreche, kann mit "Gefühle" betitelt werden. Passend dazu wäre eine gefühlvolle Stimme. Aber eigentlich ist das egal, die Stimme (oh ja, ich personifiziere die Stimme, um Ausdrücke wie des Sängers/der Sängerin zu vermeiden) könnte auch absolut gefühllos sein, hauptsache ist, dass sie aus der Seele kommt und nicht aus dem Kopf, ja, ich glaube, das trifft es am Besten. Livekonzerte meiner Lieblingsband dürften also ruhig jedes Mal völlig anders klingen.
Es geht mir auch nicht um die Qualität des Gespielten oder die Kunstfertigkeit der Spielenden, es geht mir einzig um den ungekünstelten Ausdruck und das setzt eben eine gewisse Kunstfertigkeit voraus. Eine solche Band würde sich in meinen Ohren also automatisch gut anhören.
Ich komme natürlich auch mit anderen Bands klar, kann auch guten Gewissens behaupten, ich liebe die und die Band, aber um meine allerliebste Lieblingsband zu werden, muss man diese Bedingungen erfüllen, vielleicht lasse ich mich auch zu ein paar Kompromissen überreden.
Also, wer will meine Lieblingsband sein?
13.2.07 18:22


Der Beginn einer langen Geschichte

Die 3 Freunde sitzen gelangweilt, wie immer, auf der Couch des einen und sehen Fern. Der, aus der Sicht des Fernsehers, linke kratzt sich gerade mit der Rechten am Arsch. Der mittlere guckt durch den Fernseher hindurch, in Gedanken versunken wünscht er sich, seine Ex würde in diesem Moment zur Tür hereinkommen und ihm verzeihen, eine neue Chance geben und so. Das war rein theoretisch möglich, denn ihm gehörte die Wohnung und sie hatte noch den passenden Zweitschlüssel dazu. Natürlich würde er die anderen sofort rauswerfen, ohne Rücksicht, und er würde erst danach anfangen zu hoffen, sie würden es ihm nicht übel nehmen. Der dritte schaut überkonzentriert auf den Fernseher und amüsiert sich über das, was er sieht. Wahrscheinlich würde er sich gerade über alles amüsieren. Er raucht gerade die Kippe nach der Bong und ist nicht die Art Kiffer, die nurnoch kifft, um zu kiffen. Er hat sichtlich seinen Spaß.
Als sich plötzlich die Zimmertür langsam öffnet, kann man sich denken, wie belustigt der rechte und vor allem, wie wie aufgeregt der mittlere ist. Er fühlt sich aus seinem Tagtraum gerissen und direkt wieder an den Anfang desselben zurückgesetzt. Der erste kratzt sich einfach nur weiter am Arsch, hat immerhin die Hand gewechselt. So ist er halt.
Aber alle sind überrascht, als sie die Person in der Tür erkennen. Es ist ein Mann aus der Zukunft. Das ist den Freunden auf der Couch sofort klar, denn der Mann trägt einen verchromten Helm oder vielleicht ist es auch nur Alufolie. Auf jeden Fall zeigt es eindeutig, dass er aus der Zukunft kommt.
Als hätte er ihre Gedanken gelesen und wollte sie bestätigen, sagt der Fremde: "Hallo, ich bin der Typ aus der Zukunft, ihr habt das sicher schon an meinem Helm erkannt." Während der Breite beginnt, sich halbtot zu lachen, denkt der von seiner Freundin verlassene: "Woher hat der den Zweitschlüssel?" Er fragt sich, ob der Mann vielleicht was mit seiner Ex hatte und wird hypothetisch wütend. Der erste denkt: "Typ oder Mann, ist doch auch egal!"
14.2.07 18:46





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