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Von innen nach außen

Ein Feuer entsteht und fegt und frisst mich auf.
Ich habe Angst, entdeckt zu werden. Bin wütend auf diesen schleimigen Klumpen in mir, dieses undefinierbare Etwas.. ohne Namen, ohne Gesicht, ohne jegliche Konsistenz. Verunstaltet von der Zeit, versunken und vernichtend gewachsen und es wächst weiter, unaufhaltsam.
Die Frage nach der Schuld ist ohne Belang, doch wer trifft die Entscheidungen?
Dunkle Gemäuer, Vogel, zieh deine Runden durch die Nacht. Gedämpfte Schreie aus dem Kerker. Was siehst du? Rostende Gitter vor kalten Augen, sterbende Mauern auf alterndem Grund.
Im Hof herrscht Aufruhr, der Mörder ist tot.
5.6.06 23:49


hayaaa

Heute schlägt jeder die Badezimmertür zu. Liegt am Wind, aber womöglich könnte das symbolisch sein. Wofür, das is auch nich so ganz klar.
11.6.06 22:43


Sie sind gebannt!

Ich gestaltete kürzlich (heute) einige neue Banner, 5 sind es an der Zahl, die ich mir als Ersatz für meinen oberen, den womöglich arabisch oder ähnlich anmutenden, gedachte.
Bitte wählen sie, lieber Leser, ihren persönlichen Favoriten, so dass mir die Auswahl, welchen ich denn verwenden soll, etwas leichter fällt.
Demokratisch wird die Umsetzung nicht ausfallen.
1. Radioactiveman1

2. Radioactiveman2

3. Radioactiveman3

4. Windhund 1

5. Windhund 2
12.6.06 23:09


Die Grillen

Es war ein kleiner, wild bewachsener Garten eines schon Jahrzente leerstehenden Hauses.
Efeuranken klammerten sich an die hohen, den Garten umgebenden Mauern, wie als würden sie versuchen, ihnen ihre eigene Form von Lebensenergie zu entsaugen.
Überhaupt schien hier alles ein Eigenleben zu haben, das spürte ich, obwohl sich nichts bewegte und man keinen Laut hören konnte, bis auf das Zirpen der unsichtbaren Grillen.
Wie der Wind, so hatte auch die Zeit keine Chance, sich an den Mauern vorbeizuschleichen und hier einzudringen. Ich war also ganz alleine.
Ohne Zeit sind deine Möglichkeiten grenzenlos, denn sie stellt die Verbindung all deiner gegebenen, sowie erfundenen Werte, Normen und Gesetze in unserer Wahrnehmung dar. Flieg, wenn du willst oder schlaf rückwärts, schau der Sanduhr zu, wie sie stillsteht und beobachte die Risse (die Efeuranken) im Boden und in der Luft, die sich nach und nach bilden.
Ohne Eile haben die Risse dann irgendwann überhand genommen und sich zu Löchern entwickelt, im gleichen Moment sind die Löcher dann zum Ganzen gewachsen und alles ist leer. Nur du bist noch da, aber nicht materiell. Nurnoch deine Sinne existieren, aber viel intensiver als auf der Erde. Du riechst die salzigen Wogen der Unendlichkeit, du hörst das Brechen der Wellen an den stählernen Klippen deiner Vorstellungskraft und du siehst, wie sich das tiefe Blau deines Horizonts wabernd mit dem tiefen Blau des Meeres vereinigt. Und du bist das Meer, du bist der Horizont, du bist die Klippen.
Und du bist das Nichts.
Ich genoss diesen Augenblick, wie du ihn genießen würdest, ohne daran zu denken, dass die Zukunft die Vergangenheit verblasst, und meine Erinnerungen verfälscht zurücklassen würde.
Ich genoss ihn bis zu dem Moment, in dem die Grillen mich zurückholten und mich baten, ihren Garten zu verlassen. Zurück durch das Tor, durch das ich kam.
17.6.06 00:18


Kurznachrichten I

Schuld ist ein wichtiges Thema.
Das Gefühl der Schuldigkeit kann ganze Nashornherden niederstrecken.
18.6.06 19:27


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