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Angebrannt? eine Fabel

Ausgebrannt...
"It's better to burn out, then to fade away."
Die Frage nach der Wahrheit dieser Aussage stellt sich garnicht erst, so subjektiv w?re die Antwort darauf.
Die n?chste Frage ist dann, ob es ?berhaupt m?glich ist, objektive Antworten auf Fragen zu geben und wenn nein, ob sich dann alle Fragen er?brigen...
Ohne Subjektivit?t keine Sozialisierung im eigentlichen Sinne. Ich w?re Du und Du w?rest Er und Er Sie; Es w?re geschaffen. Eine Masse marschierender Zinnsoldaten. F?r wen marschieren? Mangels Fantasie nicht f?r Es zu beantworten, denn dort liegt die L?sung.
Geklaute Szene:
Pl?tzlich Regen, das uniforme Grau l?st sich in Regenbogenfarben auf, Es beginnt sich in Sie aufzuteilen, man glaubt an Steine und B?ume. Man bemerkt, dass jeder Stein und jeder Baum einzeln mehr Substanz hat, als Es sie jemals hatte. Es werden Altare errichtet und Gebetsst?tten an besonders urspr?nglich erhaltenen Naturgebieten.
Aus man beginnt sich ein Er herauszubilden, der allgemein f?r ?u?erst naturnah gehalten wird. Ein perfekter Herrscher, stellt man fest.
So geschieht es und als erste Amtshandlung wird Grau verboten, als Erinnerung an die Greuel der Vergangenheit. Sofort werden alle Steine rot und gr?n lackiert, die Freiheitsstatue ganz in blau.
Nach einigen Jahren werden alle Farben verboten.
6.12.05 01:53


Eigentlich ernst

Fast h?tt ich meinen Flammkuchen im Ofen vergessen:
Ich ?ffne die Haust?r mit meinem Schl?ssel, er geh?rt nur mir.
So gelange ich auf relativ einfache Weise ins Haus, wo mich mein Kleiderhaken schon sehnlichst erwartet. Ich gr??e ihn, sch?le mich und schenke ihm meine Haut. Hinter mir Ger?usche, die ich t?glich h?re, die M?use nagen schon wieder an unseren toten H?hnern. Befl?gelt von dem Gedanken, einmal ein lebendes Huhn zu treffen, lege ich mich auf den Boden und schwebe in die K?che. Ein Zettel meiner Mutter:
"Duuuu uu Essen, ich bin weg und komme gegen sp?ter als du wieder, vergiss den Hund nicht? Flammkuchen im selben Raum, wo auch der Tee aufbewahrt wird."
Klasse, genau in diesem Raum befand ich mich gerade. Ohne Grund schaute ich mich um, bevor ich den Flammkuchen seinem momentanen, bald vorherigen Aufenthaltsort entnahm. Die Zeit hatte sich mittlerweile zur?ckgedreht und so entschloss ich mich, auf einer Kuh Richtung Ofen zu reiten, anstatt wie ?blich zu laufen... viel zu anstrengend.. Der Flammkuchen wurde in dem Ofen verstaut und ich schaute zu. Bemerkend, dass uns die Kaffeesahne fehlt, bemerkte ich, dass wir alle keine m?gen.
Naja, 10 Minuten, hoffentlich springt die Zeit nicht. Der Esel, der mich vorhin zum Ofen gefahren hatte, brachte mich die Treppe hoch in mein Zimmer, wo er sich allerdings erstmal die Schuhe putzen musste. W?hrend dies geschah, hatte ich genug Zeit, mich pl?tzlich ?ber die Ver?nderung der Umgebung zu wundern. Nicht nur, dass ich jetzt ein Stockwerk h?her war, als vorher, nein, es war auch noch irgendwie anders als sonst. Wie ist nicht wichtig.
Deswegen setzte ich mich an meinen PC, setzte mich aufs Klo und auch sonst auf jeden Platz, auf den man sich bei uns setzen kann. Mein allt?gliches Ritual, nachdem ich mir einen Flammkuchen und bevor ich A-A gemacht habe.
Schlie?lich am PC, ?berflog ich die ?blichen Seiten, wobei mir das umbl?ttern ungew?hnlich schwer fiel. Nat?rlich klingt das jetzt nach einem billigen Witz, aber so ist mein PC nun einmal aufgebaut, wie ein Buch.
Ein seltsames M?nnchen schaute in mein Zimmer und guckte sich einige Augenblicke, es waren ca. 3, lang um. Als es mich zum zweiten Mal entdeckte, fragte es:"Was ist der Sinn des Lebens?"
Ich sagte:"Wasser", weil ich mich an eine alte K?nig der L?wen H?rspielkassette erinnerte.
Lange Zeit sah es mich einfach nur an, als w?rde es meine Antwort nicht richtig verstanden haben, aber dann funkelten seine Augen:"Mag sein"
Damit verschwand es aus meinem Leben, vielleicht kommt es auch noch wieder, ist ja erst eine halbe Stunde weg.

Meine Kindheit verbrachte ich in einem Roller.

Soweit ich wei?, kommt jetzt die Stelle, an der ich bemerke, dass mein Flammkuchen schon lang in der R?hre brutzelt, wie das SuperRTL-feuer. Nur hat dieses das Gl?ck, nach einer halben Stunde wieder auf den Anfangspunkt zur?ckgesetzt zu werden. Mit meinem Flammkuchen w?re das nicht so einfach, es sei denn, ich w?rde die magische Uhr benutzen, die ich letztes Weihnachten geschenkt bekommen hatte. Leider war das viel zu lang her.
Nunja, ich sprang die Treppen hinab und w?re nicht fast gestolpert, was ja jetzt gut in den Text gepasst h?tte. Zumindest war der Flammkuchen nicht nur gerade noch zu retten, nein, er war perfekt. Goldbraun gebraten und auch inhaltlich sch?n anzusehen.
Der Geschmack erinnerte mich an einen lauen Wintermorgen, an dem ein Bauer sich seine Schinkenreste mit einer Prise Salz reinstopft.
So sch?n wirds nie wieder.
8.12.05 17:34


Zaun Trailer

Stra?en wie diese gibt es ?berall in Deutschland. Man durchl?uft sie, wie den Alltag.
19.12.05 17:02


Winternachtstraum

Die Raserei in der Art meiner Gedanken verschlingt ganze Wolkenkratzer mit einem Mal. Hunde bellen meinen Magen an und Tiger springen z?hnefletschend auf mich herab. Wie ich da in der Grube liege, ganz z?h und unverflossen, ein nasses St?ck Papier in einer Ketchupwerbung.
(Gestern und heute sind eins, die Zeit l?uft nicht vorw?rts noch r?ckw?rts. )
Ich stellte fest, es sei mein Leben, dass hier verl?uft, Tr?ume tr?umt und Tode stirbt. Nichts sei mehr, wie es fr?her war. Das war damals. Heute ist nichts mehr, wie es fr?her war.
Gucke ich nicht zur?ck? Vielleicht, manchmal, aber keineswegs m?chte ich umkehren, ich will jedes neue St?ck Leben mit meinen Gef?hlen ergreifen und nicht Altes hervorholen und so auf einer Stelle stehenbleiben und den Verkehr an mir vorbeiziehen sehen. Ohne Sehnsucht nach zeitlicher Geborgenheit, wie ein Bungeesprung ohne Seil, st?rze ich mich nach vorne, alles ergreifend, was sich mir bietet und soviel gebend, wie ich kann. Ich werde eins mit dem Fluss, der sich rei?end durch die gesamte Existenzberechtigung zieht. Die B?ume um ihn herum, hindern einen, sich aus dieser Str?mung zu befreien und so sollte man sich auch verhalten.
Schwimmen, Waten, Tauchen, Schwimmen: ein Ende gibt es nicht.
23.12.05 04:39


Weihnachten

Ja, Weihnachten, was soll man dazu sagen. Es gibt haupts?chlich vier Parteien.
Die Partei, die sagt, oh, Weihnachten, Fest der Liebe.
Dann die, die sagt, oh, weihnachten, Fest der Liebe, aber zuviel Konsum.
Dann die, die sagt, oh, Weihnachten, Fest des Konsums, abfuck.
Als letztes die, die garkein Weihnachten feiert, religi?s bedingt und so.
Jetz hab ich die ganze Menschheit zusammengefasst.

Dingeling dingeling, ich unterwerf mich sogar dem Zwang was zu Weihnachten zu schreiben. Es soll wenigstens extra schlecht werden:
Ein kleines Reh mit einer roten Nase l?uft ?ber den Asphalt, den es mittlerweile in der Antarktis nurnoch und zu Hauf und ganz viel und so gibt. Pl?tzlich kommt ein riesiger B?r und haut den Lukas. Der schreit und rennt unter eine Nordmanntanne, sieht, dass sie nicht beschm?ckt ist und rastet aus. Er hat n?mlich einen Schmuckzwang, deswegen mag er auch keine Assis und vor allem Penner verabscheut er, aber die gibt es hier ja zum Gl?ck nicht, alle erfrorn. Zur?ck zum Reh, es hat mittlerweile ein paar Igel gefressen, die ein zur?ckgebliebener Schaffner ihm geschenkt hat. Frohe Weihnachten.
24.12.05 16:19


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