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schaut mal in den "the lines-" bereich
3.7.05 23:27


Werther heute

Ich dachte immer ich sei einer von denen, die sich ewig verabschieden, bevor sie gehen, endg?ltig gehen. Doch alles, was ich dieser Welt hinterlassen werde, ist das hier.
Die meisten Leute, haupts?chlich die, die mit beiden Beinen auf dem Boden stehen oder zumindest vorgeben, dies zu tun, halten Selbstmord f?r eine feige Flucht vor dem Leben. Doch diese Leute wissen einfach nicht, wovon sie reden. In Wahrheit erfordert Selbstmord mehr Mut als jede andere m?gliche Handlung. Nur ist dies nicht die gesunde Form von Mut, sondern jene, die der Mensch aus der Erkenntnis sch?pft, nichts mehr zu verlieren zu haben. So ist der Selbstmord f?r fast alle der letzte Akt der Verzweiflung, ein Schritt, der weit mehr als nur die Angst vor dem Leben, n?mlich den Mut, aus diesem Leben auszutreten, erfordert.
Ich sitze hier am Schreibtisch des Motelzimmers, dass ich mir f?r eine ?bernachtung ohne Fr?hst?ck gemietet habe. Als ich hier ankam, ?berkam mich der schwere Verdacht, die Erbauer dieses Motels h?tten zuviele alte amerikanische Filme gesehen, mittlerweile habe ich sogar schon fast Angst davor, zu duschen, obwohl, eigentlich macht es f?r mich auch keinen Unterschied mehr, auf welche Weise ich sterbe. Wenn ich aus dem Fenster blicke, sehe ich Autos und Lastwagen auf der Autobahn vorbeiziehen, dahinter hohe Stromleitungen, auf denen sich einige V?gel ausruhen, als wollten sie selbst im Sitzen fliegen. Die Wolken gleichen dunklen Rauchschwaden und, wie um das letzte fehlende Klischee zu erf?llen, beginnt es gerade im Moment zu regnen.
Der Regen alleine reicht aus, mich wieder an sie zu erinnern, denn als wir uns das letzte Mal sahen, weinte sie in Str?men. Das war heute Nachmittag. Ich war bei ihr zu Besuch, wir sa?en auf ihrem Bett und redeten. Ich hatte es zuvor ?ber ein Jahr geschafft, meine Gef?hle ihr gegen?ber zu unterdr?cken, denn sie war verlobt und ist mittlerweile verheiratet mit einem guten Freund von mir. Heute habe ich dem Druck nicht mehr standgehalten. Mitten im Gespr?ch habe ich mich ihr zugewandt und sie gek?sst und nicht mehr damit aufgeh?rt. Ich sp?rte den Zwiespalt in ihr. Die Frage, ob sie den Kuss erwidern solle, entfachte in ihr einen Kampf zwischen Leidenschaft und Vernunft, welche nach einigen wenigen, aber stundenlangen Sekunden gewann.
Sie riss sich von mir los und fing an heftig zu weinen, brachte kein Wort mehr heraus, genau wie ich. Nach einiger Zeit blickte sie mir in die Augen und sagte entschlossen ein Wort: "Geh!".... Und ich ging.
Mittlerweile ist es Nacht und drau?en st?rmt es stark. Die Lichter der Stra?enlaternen und der Autos spiegeln sich auf dem nassen Boden. In regelm??igen Abst?nden kann ich am Horizont beobachten, wie sich Blitze wie gelbe Adern von oben nach unten in den Himmel zeichnen und gleich danach dieses gewaltige Donnern, im Klang so rein wie die Natur selbst. Dazu prasselt der Regen ununterbrochen an mein Fenster und l?uft daran herab. Erinnerungen schwirren wie Gl?hw?rmchen durch meinen Kopf, erhellen f?r kurze Zeit meine dunklen Gedanken und verschwinden wieder. Eine letzte Zigarette, das erste Mal, dass ich mir keine Gedanken um Lungenkrebs machen muss. Ein letzter, langer Blick aus dem Fenster. Ich liebe diese Himmelsadern, Ich liebe diese Ger?usche, ich liebe diesen perfekten Moment. Und ich liebe Sie. Und das bringt mich letztendlich um...


So, der Text is ne Schularbeit, aber ich w?rd gern eure Meinung h?rn, hab n bisschen mehr reingesteckt, als in normale Hausaufgaben oder sonstwas. Perfekt isses leider nich geworden, aber naja, schlecht isses vielleicht auch nich. (leider is das ganze grad ma ne DinA4 Seite lang, das kotzt mich am meisten an :D )
6.7.05 02:19


schmerz

ich kann nicht beschreiben, wie es mich auffrisst...
weniger wegen uns als wegen dir
im ersten moment denke ich immer daran, dass wir vielleicht nie wieder wir sein werden
kaum ertr?glich
im zweiten moment denke ich an dich und was ich dir angetan habe
unertr?glich

ich kanns nicht fassen
tr?nen? fast
innerlich erf?llt mich schmerz
wenn ich an dich denke, wie du warst und vielleicht nie wieder sein wirst
ich halte es nicht aus, innerlich bring ich mich jede sekunde um
die mittlerweile sinnlose frage "warum?" geht mir nicht mehr aus dem Kopf
ich f?hle, wie sich alles in mir verkrampft, k?rperlich wie seelisch

es tut mir so leid..
wenn du sagen w?rdest, ?ber sonem arschloch wie mir stehst du dr?ber... ich w?rd mich f?r dich freuen, selbst wenn es f?r mich sowas wie das Ende bedeuten w?rde

ich lieb dich doch wirklich, egal auf welche Weise
11.7.05 15:55


kacke

kacke
12.7.05 19:46


rethorische fragen

wie kann man von einem Moment auf den andern, das wichtigste im Leben verliern?
wie kann man etwas so beschissenes machen ohne je etwas b?ses gewollt zu haben?
wie kann ich nur so dumm sein?
wieso ist perfekt=zerbrechlich?
wieso ist musik so stark?
und wieso ist der mensch so schwach?
und wieso kann nich einfach alles so sein, wie vorher?
wieso kann man nicht ewig auf den Wolken spazierengehen und die Welt von oben betrachten?
wieso beruhigt einen das schreiben?

ein paar fragen sind vielleicht nicht rethorisch, aber egal
12.7.05 20:05


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