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Appell an den Kotzegraben

Was sollen diese Farben? Gelb und grün, eine Spirale dreht sich, bewegt sich, wie eine Achterbahn. Der Kopf hört nicht auf zu schmerzen, die Frage ist, warum fing er an? Im Endeffekt ist es egal, was ich schreibe, sage oder tue da ich die Reaktionen kenne.
Du, der du einen Groll gegen mich hegst, du wirst nichts daran ändern.
Ich, der ich einen Groll gegen mich, dich und manchmal gegen alles, fokussiert auf alles, was ich kenne, brauche und nicht habe, reduziert auf mich und auch dich hege, werde nichts daran ändern, durch das, was ich tue, schreibe oder sage.
Es sei also an der Zeit, sachlich zu bleiben, sagt der Denker, der Menschenverachter und ich sage zu ihm, schau in mein Herz, doch er begreift es nicht, denn was er sieht ist das Innere einer Pumpe, die genausogut auch einen platten Fahrradreifen aufpumpen könnte. Du siehst nicht das, was ich dir zeigen will. Willst du es nicht sehen? Muss ich im Leben davon ausgehen können, dass mein Standpunkt hin und wieder der Vertretbarere von beiden, von vielen ist? Habe ich Recht? Kann etwas, dass ich fühle überhaupt falsch sein und welche Konsequenzen ergeben sich daraus?
Wie komme ich denn überhaupt auf die Idee, sagen und schreiben von tuen abzugrenzen, als wäre es etwas anderes als das, etwas das hervorsticht, aus diesem Tu-Brei, gleichwertig zu unzähligen Verben auf einmal? Ist nicht alles, wirklich alles unmittelbar miteinander verbunden? Der Mensch ist das Universum und der Tag ist das Leben, sagen ist schreiben ist schlafen ist alles andere, eben tuen.
Ist es das, ist es das Om? Ist es das, was mich so zerstört, weil ich es unbedingt begreifen will, doch nicht begreifen kann? Vielleicht weil irgendetwas mich von dieser unmittelbaren Verbundenheit trennt, die zerschnittene Nabelschnur? Vielleicht der Fernseher die Mikrowelle der Computer und andere Drogen, vielleicht ist es meine Einbildung. Vielleicht ist es auch nur ein einziges Vielleicht.
Die Gefahr, in Gleichgültigkeit zu geraten ist groß, die Gefahr, sachlich zu bleiben, ein Menschenverachter zu werden. Ich will das nicht. Nein, lieber ende ich als das was ich bin, nicht einmal wissend, wer ich bin, als jemals das Leben zu verachten.
Danke
11.12.07 01:16


Der Mensch, das Ich

Eine tiefe Bindung zum Elementaren treibt mich an und lässt mich innehalten. Ich bleibe stehen und schaue mich um, sehe in die Dinge, aber nicht darauf. Letztendlich endet meine ach so vielschichtige Betrachtung also doch nur ein- wenn auch andersseitig.
Dort steht ein Stuhl. Darauf sitzt ein Mensch. Was der Mensch denkt:
"Was mache ich hier auf diesem Stuhl, der sich in diesem Zimmer befindet, das sich in diesem Haus befindet, das sich auf dieser Erde befindet, die sich in dieser Kreislaufbahn um die Sonne befindet, die in dieser unendlichen Unendlichkeit verschwindet?"
Dort sitzt ein Mensch. Das ist sein Herz. Was der Mensch fühlt:
"Die Wärme der Heizung, der Boden unter meinen Füßen, die Stuhlkanten in meinen Händen, der Druck der Luft, wie ich sie einatme, ausatme. Die Bewegungen der Dinge, die sich scheinbar nicht bewegen, vor und hinter mir und draußen, im Garten, auf der Straße. Das Geräusch, das entsteht, wenn jemand Fenster putzt, sein Herz, das schlägt, die Saiten der Gitarre, die ein anderer zupft, der Fingernagel, der über die alte Schultafel fährt, das Summen des Ofens, in dem sie Brötchen backen und all ihre schlagenden Herzen.
Die Kälte der Wände, der graue Himmel, die sonnenlose Nacht. Der Wahnwitz des Schmerzes, das Zerdrücken von Ameisen, die grausame Stille des erloschenen Kamins, der verstimmte Flügel des Lehrmeisters. Die Verlogenheit der Einsamkeit, das Verlassen werden und sein, die tiefe Aussichtslosigkeit des stillgelegten Brunnens. Diese Nacht ohne Regen."
29.11.07 23:55


Hühnerkot 2

Oft beobachte ich es. Da sagt mein Körper lasst mich in Ruhe, lasst mich alleine, während mein Körperlos nach Zuneigung schreit, nach Menschen mit eigenen Gefühlen. Mein Körperlos, das bin ich. Mein Körper, das sollte mich verkörpern.
Oft auch bewege ich mich irgendwo zwischen tiefer Gedankenversunkenheit und Depression. Das Leben ist nicht Schwarz noch Weiß, es ist grau. Zumindest ohne Farbfenseher.

Schweißporen, schwitzen, le Grand-Mal, Epillepsie, Kopfschütteln, groß machen, Kerne spucken, klarkommen, Geistreiche Witze, der Mond und die Sonne.
Das Leben und die Kürze.
15.10.07 04:29


Hühnerkot

Möglicherweise ist es an der Zeit, den Gedanken an die Möglichkeit beiseite zu legen und Taten für sich sprechen zu lassen. Ist das nicht eine Überlegung wert?
to call for hands of above/to lean on/would it be good enough/for me no
15.10.07 04:06


7.10.07 14:23


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